Strom-News
Schlechte PublicityFast 40 Prozent der Kunden überregionaler Stromanbieter ist unzufrieden. Bei Anbietern von Strom aus erneuerbaren Energien sind die Kunden wesentlich zufriedener. Die Aufteilung ist nicht unerheblich, denn negative Mund-zu-Mund-Propaganda kann geschäftsschädigend wirken.
München (red) – 27 Prozent der privaten Stromkunden sind unzufrieden mit ihrem Stromanbieter. Das zeigte eine bundesweite Studie der TNS Infratest Energiemarktforschung, bei der 1.000 Privatkunden befragt wurden. Unzufriedene Kunden können mitunter geschäftsschädigend sein, weil sie womöglich den Stromanbieter wechseln und durch Mund-zu-Mund-Propaganda andere auch dazu bewegen könnten.
Dem gegenüber können Ökostromanbieter mit 61 Prozent zufriedenen und loyalen Kunden davon ausgehen, von ihnen weiter empfohlen zu werden. Diese hohe Zufriedenheit und Loyalität von Öko- und Naturstromkunden ließe sich vor allem mit dem bewussten Wechsel zum Ökostrom und zu seinen Anbietern erklären, so Dr. Petra Breidenbach, Projektleiterin in der TNS.
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Angesichts stetig steigender Strompreise denken viele Kunden über einen Wechsel des Stromanbieters nach, scheuen oftmals aber den entscheidenden Schritt. Die Verbraucherzentrale NRW rät allen Verbrauchern zum Wechel und gibt Tipps, was dabei zu beachten ist. Angst vor einem Stromausfall muss demnach niemand haben!
Bis zur Bundestagswahl im September sollen 100.000 neue Haushalte für Naturstrom gewonnen werden. Dies ist das Ziel der Initiative "Wechselwelle". Die Initatoren zeigen, dass Ökostrom kaum mehr kostet als normaler Strom. Mit nur etwa einem Euro im Monat könne man so zum Klimaschutz beitragen.
Die Dienstgebäude der Vereinten Nationen werden weiterhin mit Strom aus erneuerbaren Energien beliefert. Seit 2007 ist die UN schon größter Abnehmer des Naturstroms bei den SWB. Die UN spart damit bis 2012 insgesamt 11.000 Tonnen Kohlendioxid ein.
In Thüringen wurden 2007 rund 2,6 Milliarden Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt. Das waren 47,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Landesamt für Statistik am Freitag in Erfurt mitteilte. Damit stammte mehr als ein Drittel (36,9 Prozent) der in Thüringen erzeugten Strommenge aus erneuerbaren Energien.
Die vom Atomforum vorgeschlagene Allianz zwischen Kernkraft und erneuerbaren Energien stößt in der Ökostrombranche auf strikte Ablehnung. Eine längere Nutzung der Kernkraft würde den Ausbau erneuerbarer Energien behindern, daher fordert die Branche, am geplanten Atomausstieg festzuhalten.
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