Strom-News
JapanAngesichts drohender Stromengpässe nach der Abschaltung aller Atomkraftwerke in Japan hat ein Unterwäschehersteller in einer PR-Aktion einen kühlenden BH vorgestellt. Dieser soll Frauen helfen, die Hitze im Sommer zu ertragen, ohne die Klimaanlage anschalten zu müssen. Ins Geschäft wird es die Innovation aber wohl nicht schaffen.
Tokio (afp/red) - Der "Bra Super Cool" der Firma Triumph Japan enthält ein Material, das nach einigen Stunden im Gefrierfach gefriert, ohne dabei hart zu werden. Wie die Firma erklärte, soll der BH die Notwendigkeit zur Innovation verdeutlichen, um den Stromverbrauch während der heißen Sommermonate zu senken. Eine Markteinführung ist demnach leider nicht vorgesehen.
Infolge des Atomunglücks von Fukushima wurden zahlreiche Reaktoren aus Sicherheitsgründen abgeschaltet. Weitere zu Wartungsarbeiten heruntergefahrene Anlagen wurden bisher nicht wieder in Betrieb genommen. Seit Samstag muss Japan ganz ohne Atomstrom auskommen.
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Erstmals seit den 1970er Jahren funktioniert das Leben in Japan ohne Atomstrom. Gut ein Jahr nach der Katastrophe von Fukushima wurde am Wochenende der letzte noch aktive Reaktor Tomari 3 im Norden des Landes zu Wartungsarbeiten heruntergefahren. Erneut demonstrierten tausende Menschen für einen kompletten Atomausstieg.
Die deutsche Elektroindustrie sieht ihre Rolle bei der Energiewende in Deutschland zu wenig gewürdigt und fordert mehr Unterstützung von der Politik. "Energieeffizienz hat keine Lobby", kritisierte der Präsident des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI), Friedhelm Loh.
Das explosionsartige Wachstum im "Cloud Computing", dem Speichern von digitalen Daten und Programmen im Netz, führt offenbar zu einer rasant steigenden Nachfrage nach Kohle- und Atomstrom. Laut einer neuen Greenpeace-Studie geht diese Nachfrage in erster Linie auf das Konto der drei Giganten Apple, Amazon und Microsoft.
Im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima werden am Freitag vier der sechs Reaktoren offiziell außer Dienst gestellt. Damit sinkt die Zahl der japanischen Reaktoren von 54 auf 50. Anfang Mai wird das Land komplett auf Atomstrom verzichten müssen, wenn der einzig verbliebene aktive Reaktor gewartet wird.
Die französische Regierung hat dementiert, dass sich Frankreich gemeinsam mit Polen, Großbritannien und Tschechien für die Subventionierung des Ausbaus von Atomkraft mit EU-Mitteln einsetze. In Deutschland war ein entsprechender Pressebericht zuvor auf harsche Kritik gestoßen.Strompreise vergleichen
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