VDEW-Info

Kraftwerksmix für wechselnden Strombedarf

Kernkraftwerke sowie Braunkohle- und Laufwasserkraftwerke produzieren "rund um die Uhr" kostengünstig Strom für die Grundlast; in den von Tageszeiten abhängigen Bedarfsspitzen kommt zusätzlicher Strom aus Kraftwerken, die mit Steinkohle, Speicherwasser und Erdgas produzieren - ein effizienter Energiemix.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Die bundesdeutschen Stromversorger decken den ständig wechselnden Strombedarf mit einem effizientem Energiemix: Die höchste durchschnittliche Ausnutzung haben Kernkraftwerke mit 7144 Stunden. Es folgen Laufwasserkraftwerke mit 6570 und Braunkohlekraftwerke mit 6487 Stunden pro Jahr. Diese Zahlen gab der in Berlin ansässige Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) bekannt. Die aktuellen Daten beziehen sich auf das Jahr 2000.

Kernkraftwerke und Braunkohle- und Laufwasserkraftwerke produzieren kostengünstig Strom für die Grundlast, also den "rund um die Uhr" nahezu gleichbleibenden Grundbedarf an Strom. Zusätzlicher Strom für die tageszeitlich schwankenden Bedarfsspitzen stamme aus Mittel- und Spitzenleistungskraftwerken. Sie produzieren mit Steinkohle, Speicherwasser sowie Erdgas und arbeiten durchschnittlich 4485, 2451 sowie 2094 Stunden im Jahr, so der VDEW.

Die wetterabhängigen Windkraftanlagen erreichten bei den Stromerzeugern im Mittel eine Ausnutzung von 1165 Stunden.