Quartalszahlen

Kräftiger Umsatzzuwachs bei der Berliner Solon AG

Die Berliner Solon AG für Solartechnik hat am Mittwoch den Bericht für das erste Quartal 2007 vorgelegt, der nach Konzernangaben die Erwartungen erfüllt habe. Der Umsatz stieg um 48 Prozent, was nicht zuletzt dem erneut starken Auslandsgeschäft zu verdanken war.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Der Konzernumsatz erhöhte sich um 48 Prozent auf 75,1 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 50,9 Millionen Euro). Das Ebit stieg um 16 Prozent auf 5,0 Millionen Euro (Vorjahr: 4,3 Millionen Euro), das Ebitda um 22 Prozent auf 6,7 Millionen Euro (Vorjahr: 5,5 Millionen Euro). Das Konzernergebnis verbesserte sich auf 12,2 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 2,5 Millionen Euro).

Bereinigt um den Sondereffekt aus dem Verkauf der Beteiligung an dem niederländischen Solarzellenhersteller Solland Solar Energy Holding B.V. ergibt sich ein operatives Konzernergebnis nach Minderheiten in Höhe von 2,7 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie betrug 1,31 Euro (Vorjahreszeitraum: 0,28 Euro). Ohne Berücksichtigung der erzielten Einmaleffekte ergibt sich ein Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,29 Euro.

Insbesondere im Auslandsgeschäft sei erneut eine starke Dynamik zu verzeichnen gewesen. Zahlreiche Kraftwerksprojekte in Spanien wurden weitergeführt, in Kürze soll die Auslieferung des 5.000sten Solon-Movers kommen. Neben den südeuropäischen Märkten stand der Wachstumsmarkt USA im Fokus der Aktivitäten. Dort wurde im ersten Quartal 2007 mit dem Aufbau einer Tochtergesellschaft begonnen. Die Solon America Corporation mit Sitz in Tucson, Arizona, will Ende des Jahres die Produktion für den nordamerikanischen Markt aufnehmen.

Das weitere Wachstum des Unternehmens spiegelt sich auch in der gestiegenen Beschäftigtenzahl wider: Zum Ende des ersten Quartals 2007 waren 548 Mitarbeiter im Solon-Konzern beschäftigt. Dies entspricht einer Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent. Für das Gesamtjahr bekräftigt das Unternehmen seine Prognose, den Konzernumsatz sowie das um den erzielten Beteiligungsgewinn bereinigte Konzernergebnis um über 30 Prozent zu steigern.