Vor dem Aus

Kooperation SWV und WSW am Ende

Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Velbert (SWV) hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, die bisherige Zusammenarbeit mit den Wuppertaler Stadtwerken (WSW) offiziell zu beenden. Es gebe keine gemeinsame Grundlage mehr, so der Velberter Bürgermeister Stefan Freitag.

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Wuppertal/Velbert (red) - Nach einem Bericht der "Westdeutsche Zeitung" aus Wuppertal hat der Aufsichtsrat der Gesellschafterversammlung den Verzicht auf das Entsenderecht und Verhandlungen über die Auflösung der Finanzverflechtungen empfohlen.

Die Kooperation der beiden Energieversorger bestand seit 2003. Die SWV waren seitdem mit fünf Prozent an der WSW und diese im Gegenzug mit 19,5 Prozent an den SWV beteiligt.

Als Grund für die Entscheidung des Aufsichtsrates wird die Neuausrichtung der Wuppertaler Partner durch die geplante Bildung einer Stadtwerke-Holding genannt. "Wenn man sich als kleinere Partner in einem solchen neuen Konzept nicht mehr wiederfindet, ist Aussteigen die Konsequenz", sagte der Freitag gegenüber dem Blatt.

Während die SWV möglicherweise nach anderen Partnern in der Region suchen, schließen die WSW eine Fortsetzung der Kooperation nicht aus. Den Angaben zufolge ist das Unternehmen zu entsprechenden Verhandlungen mit Velbert bereit.

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