Weiter rote Zahlen

Konzernumbau belastet Ergebnis von Conergy

Das Hamburger Solarunternehmen Conergy schreibt weiter rote Zahlen. Der Konzernumsatz lag im 1. Quartal 2008 bei 203 Millionen Euro nach 133 Millionen im Vorjahr, während der Verlust von 15 auf 43 Millionen Euro kletterte. Jedoch seien erste Erfolge in der Neuausrichtung sichtbar.

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Hamburg (red) - Laut Conergy wirkten sich Verzögerungen im Projektgeschäft, Sonderkosten für die Neuausrichtung sowie weitere Anlaufkosten für die neue Produktionsstätte in Frankfurt (Oder) ergebnisbelastend aus. Jedoch sieht der Konzern Erfolge bei der Neuausrichtung. "Fünf Monate nach Beginn der Neuausrichtung zeigen unsere Bemühungen zur Stabilisierung des Unternehmens Wirkung", so Vorstandsvorsitzender Dieter Ammer.

Der Konzernchef will das Unternehmen mehr auf seinen Kernbereich fokusieren. "Wir haben Bereinigungen im Portfolio vorgenommen und die Führung an klaren Finanzzielen ausgerichtet", so Ammer.

Der Umsatz in der Sparte Photovoltaik wuchs bedingt durch Großprojekte in Spanien sowie durch starke Nachfrage in den USA um 65 Prozent auf 155 Millionen Euro. Der Umsatz der Konzerntochter EPURON sei um 20 Prozent auf 48 Millionen Euro gewachsen.