Beschlüsse

Konzernumbau bei RWE nimmt Formen an

RWE will eine neue Konzernsparte gründen, die für sämtliche Kohle- und Gaskraftwerke von RWE in Deutschland, Großbritannien und in den Niederlanden zuständig sein wird. Das Unternehmen habe bereits einen entsprechenden Beschluss gefasst, so die Zeitungen der Essener WAZ-Gruppe unter Berufung auf Konzernkreise. Auch die Pläne für den Stellenabbau nehmen Formen an.

RWE© RWE AG

Essen (dapd/red) - Der neue RWE-Vorstandschef Peter Terium treibt den Umbau des Essener Energieversorgers voran. Die neue Sparte, in der rund 18.000 Beschäftigte arbeiten sollen, wird demnach zum Jahreswechsel an den Start gehen. Die bisherigen Aufgaben der Kölner Erzeugungsgesellschaft RWE Power gehen in der neuen Konzerneinheit auf. Ziel sei es, durch die Neugründung mittelfristig Kosten in Höhe von rund 100 Millionen Euro pro Jahr einzusparen.

Knapp 2500 Stellen sollen wegfallen

Auch die Pläne für den Stellenabbau bei RWE nehmen demnach konkretere Formen an. Wie aus dem Umfeld des Konzerns verlautete, sollen insgesamt knapp 2.500 Stellen wegfallen. Bereits beschlossen war der Abbau von knapp 8.000 Arbeitsplätzen, der allerdings zur Hälfte über den Verkauf von Firmen erfolgen sollte.