Engpassmanagement

Konsultationspapier für deutsch-französischen Stromhandel veröffentlicht

Die Bundesnetzagentur und die französische Energieregulierungsbehörde erörtern neue Engpassmanagement-Methode im grenzüberschreitenden Stromhandel. Dazu wurde ein gemeinsames Konsultationspapier veröffentlicht. Interessierte Markteilnehmer sind zu Reaktionen aufgefordert.

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Die Bundesnetzagentur in Bonn hat heute auf ihren Internetseiten zusammen mit der französischen Energieregulierungsbehörde CRE ein gemeinsames Konsultationspapier zur Einführung einer koordinierten grenzüberschreitenden Engpassmanagement-Methode für den Stromhandel an den deutsch-französischen Kuppelstellen veröffentlicht. Die Methode zum Engpassmanagement soll zum 1. Januar 2006 in Kraft gesetzt werden.

Die Konsultation soll die Regulierungsbehörden beider Länder unterstützen, den Mechanismus zum Engpassmanagement im Einklang mit der EG-Verordnung 1228/2003 vom 26. Juni 2003 zum grenzüberschreitenden Stromhandel zu optimieren.

Das Konsultationspapier behandelt eine Reihe von Fragen sowohl zu den einzelnen Regeln des Engpassmanagements als auch zu den Möglichkeiten der zukünftigen Entwicklung des grenzüberschreitenden untertäglichen Stromhandels und des Handels mit Regelenergie. Im Rahmen des Konsultationsprozesses werden insbesondere Bedenken bezüglich der Marktmacht im Rahmen des grenzüberschreitenden Handels berücksichtigt.

Alle interessierten Marktteilnehmer können der Bundesnetzagentur und der CRE ihre Antworten und Anregungen bis zum 19. Oktober 2005 einreichen. Weitergehende Informationen sind auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur und der CRE zu finden.

Ende Oktober 2005 sollen das Ergebnis dieser Initiative in einer Zusammenfassung der Beiträge der Interessengruppen sowie ein gemeinsamer Zeitplan zur Einführung der koordinierten Methode zum Engpassmanagement vorgelegt werden.

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