Neues Forschungsprogramm

Konsortium plant Stromtrasse für Offshore-Windparks

Ein Konsortium um den Energiedienstleister EWE aus Oldenburg plant den Bau einer rund 70 Kilometer langen Erdkabeltrasse. Damit soll Strom transportiert werden, der von den in der niedersächsischen Nordsee vorgesehenen Offshore-Windparks erzeugt wird.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Oldenburg (ddp/sm) - Die Unternehmen hätten zwei mögliche Kabeltrassenkonzepte vom Küstenort Hilgenriedersiel nach Diele bei Papenburg entwickelt, teilte die EWE AG am Freitag in Oldenburg mit. Die Kabel sollen demnach zunächst eine elektrische Leistung von 2000 Megawatt transportieren. Das entspricht den Angaben zufolge der Leistung von rund 400 Offshore-Windkraftanlagen oder der Leistung von zwei konventionellen Kernkraftwerken. Der Bau soll voraussichtlich im kommenden Jahr beginnen und 2008 zum Abschluss gebracht werden. Die Investitionssumme wird noch ermittelt.

Partner in dem Projekt sind neben der EWE die Landkreise Aurich und Leer sowie die Firmen ENOVA Energieanlagen GmbH aus Bunderhee, die Eos Offshore AG aus Varel, die Nordsee Windpower aus Westerholt und die BARD Engineering GmbH aus Bremen. Sie wollen möglichst noch im laufenden Jahr eine gemeinsame Infrastrukturgesellschaft gründen.

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