In Mexiko

Konferenz: Erneuerbare in Entwicklungs- und Schwellenländern

Die Parlamentarische Staatssekretärin des Umweltministeriums, Astrid Klug, ist momentan auf einer internationalen Konferenz für erneuerbare Energien in Mexiko. Dort sprechen Industrie- und Entwicklungsländer über ihre Methoden, erneuerbare Energien in armen Ländern zu etablieren.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin/Mexiko (red) - Die Bedeutung der erneuerbaren Energien für Entwicklungs- und Schwellenländer hat Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, betont. "Der Ausbau erneuerbarer Energien erfährt weltweit zunehmend Resonanz. Sie sind eine besondere Chance gerade für Entwicklungs- und Schwellenländer. Deshalb wird verstärkt nach Mitteln und Wegen gesucht, wie sich erneuerbare Energien erfolgreich in deren Energiesysteme integrieren lassen", sagte Klug auf der internationalen Konferenz für erneuerbare Energien in Mexiko-Stadt.

Die Konferenz findet noch bis morgen statt. Sie wird von der mexikanischen Regierung gemeinsam mit der Weltbank und dem Globalen Umweltfonds (GEF) veranstaltet und zusammen mit dem Welt-Windeenergie-Rat (GWEC) organisiert. Ziel der Tagung ist, den Ausbau der erneuerbaren Energien gerade in den Entwicklungs- und Schwellenländern zu beschleunigen. Hierzu sollen Erfahrungen zwischen den Industrie- und Entwicklungsländern, die erfolgreiche Methoden zur Förderung der erneuerbare Energien entwickelt haben, ausgetauscht werden. "Wir haben in Deutschland mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz ein überaus erfolgreiches Instrument entwickelt. Es sorgt für einen raschen Ausbau der umweltfreundlichen Stromerzeugung, und das zu vergleichsweise niedrigen Kosten", sagte Klug.

Das Forum in Mexiko ist Teil des Folgeprozesses der Internationalen Konferenz für Erneuerbare Energien in Bonn, renewables2004.