Verträge unterschrieben

Kommunale Partner beteiligen sich an STEAG-Kraftwerksblock

Die Beteiligung kommunaler Partner an dem geplanten Bau eines Blocks des STEAG-Steinkohlekraftwerks in Herne steht. Wie das Unternehmen mitteilte, sind mit 28 kommunalen Energieversorgungern Verträge über Beteiligungen an dem Kraftwerksblock 5 sowie langfristige Stromlieferungen abgeschlossen worden.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Herne (ddp-nrw/sm) - Mit den Verträgen werden 600 Megawatt der gesamten Nettoleistung von rund 700 Megawatt des neuen Blocks abgedeckt. Dieverbleibende Leistung will die RAG-Tochter STEAG für die Versorgung der so genannten Fernwärmeschiene Ruhr zur Verfügung stellen.

Mit dem Abschluss der Verträge sei "die vollständige Vermarktung des Kraftwerkprojekts vollzogen" und die Voraussetzung für den Bau geschaffen, sagte der Vorsitzende der STEAG-Geschäftsführung, Alfred Tacke. Der geplante Block soll für mehr als 800 Millionen Euro auf dem Gelände des bestehenden Kraftwerks am Rhein-Herne-Kanal entstehen.

Derzeit sind den Angaben zufolge am Standort rund 245 Mitarbeiter beschäftigt. In der rund dreijährigen Bauzeit sollen mehr als 1000 Menschen eingesetzt werden. Für den Betrieb des neuen Blocks werden über 50 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.

Die STEAG GmbH ist nach eigenen Angaben der fünftgrößte deutsche Stromerzeuger. Die installierte elektrische Gesamtleistung im In- und Ausland beträgt rund 9000 Megawatt. Im vergangenen Jahr erwirtschafteten knapp 5000 Mitarbeiter einen Umsatz von 2,73 Milliarden Euro.