Energieagentur NRW

Kommunale Energiesparpotentiale: Der unterschätzte Kostenfaktor Straßenbeleuchtung

Städte und Kommunen haben die Pflicht, Straßen und öffentliche Plätze zu beleuchten. In manchen städtischen Haushalten macht dieser Posten sogar 50 Prozent der Stromrechnung aus. Wie man dennoch sparen und überflüssige Kosten vermeiden kann, erläutert die Energieagentur NRW in einem Seminar im Rahmen des Ravel-Programms.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Etwa sieben Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland verschlingt die Straßenbeleuchtung, in manchen Kommunen macht dieser Posten sogar 50 Prozent der städtischen Stromrechnung aus. Doch wo lässt sich sparen? Städten und Kommunen obliegt die Pflicht, Straßen und öffentliche Plätze zu beleuchten. Erwiesen ist nämlich, dass die richtige Beleuchtung die Zahl der Unfälle mit Fußgängern in den Nachtstunden verringert, Straftaten verhindert und die Attraktivität des Stadtbildes erhöht. "Daher gibt es zur Straßenbeleuchtung an sich keine Alternative, wohl aber zur Art der Lampen", erklärt Torsten Brose von der Energieagentur NRW. "Hier liegen große Potenziale zur Kostenreduzierung."

Wie sich dank energieeffizienter Technik bei der Straßenbeleuchtung überflüssige Kosten vermeiden lassen, erfahren die verantwortlichen kommunalen Mitarbeiter im Seminar "Straßenbeleuchtung - energie- und kosteneffiziente Lichtanlagen im Straßenverkehr", das die Energieagentur NRW anbietet. Mit Hilfe intelligenter Steuerungen lässt sich zum Beispiel in den Nachtstunden die Beleuchtungsstärke in für den Bürger kaum, für den Haushalt aber sehr deutlich registrierbarem Maß zurücknehmen. Energiesparlampen sind eine weitere Möglichkeit, einer Gemeinde den Weg zu einer günstigeren Energiebilanz zu leuchten.