Harmonisierung

Kommission verbesserte Atommüll-Vorschriften

Die EU-Kommission hat einen Vorschlag für eine Richtlinie über die Überwachung und Kontrolle der Verbringungen radioaktiver Abfälle und abgebrannter Brennelemente angenommen. Damit sollen bestehende Vorschriften für auch auf abgebrannte Brennstoffe ausgedehnt werden.

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Brüssel (red) - So seien die Vorschriften leichter anzuwenden und es bestehe größere Kohärenz mit anderen EU-Bestimmungen und internationalen Vorschriften, hieß es aus Brüssel. "Diese nutzerfreundliche Richtlinie berücksichtigt die Anliegen, die die an der Genehmigung der Verbringung radioaktiver Abfälle Beteiligten geäußert haben. Da die Verbringung abgebrannter Brennelemente ausdrücklich in die Richtlinie aufgenommen wird, ist nun klar, dass die strengen Kontrollen auch bei dieser Art von Kernmaterial anzuwenden sind", kommentierte EU-Energiekommissar Andris Piebalgs.

Die bisher geltenden Vorschriften, u.a. die Richtlinie 92/3/Euratom, hätten sich in der Praxis als zufriedenstellend erwiesen. Die Kommission will sie jedoch vereinfachen und mit ihnen zusätzliche Arten von Kernmaterial abdecken. Mit der neuen Richtlinie nun Einheitlichkeit auf europäischer und internationaler Ebene erreicht werden. Gleichzeitung soll der Geltungsbereichs der Richtlinie auf abgebrannte Brennelemente erweitert werden, da derzeit werden die für die Verbringung radioaktiver Abfälle geltenden Kontrollen bei abgebrannten Brennelementen nicht immer angewendet würden.