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Kommission genehmigt Übernahme des britischen Stromerzeugers Innogy durch RWE

Grünes Licht von der Europäischen Kommission: Da es keine nennenswerten Überschneidungen und damit auch keine Wettbewerbsprobleme gibt, hat die Behörde die geplante Übernahme des britischen Stromerzeugers Innogy durch den deutschen Stromkonzern RWE genehmigt.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Europäische Kommission hat die geplante Übernahme der britischen Innogy Holdings plc durch die RWE AG förmlich genehmigt. Innogy ist einer der größten britischen Stromerzeuger und gleichzeitig das größte Stromversorgungsunternehmen im Vereinigten Königreich. RWE ist auf diesen beiden Märkten derzeit nur marginal vertreten.

Aus der Übernahme von Innogy ergeben sich keine nennenswerten Überschneidungen und damit auch keine Wettbewerbsprobleme, schlussfolgert die EU-Kommission. Innogy sei zwar auch in Deutschland aktiv, doch sei die RWE auf ihrem Kernmarkt einem hohen Wettbewerbsdruck ausgesetzt. In Belgien, wo es im Gasgeschäft gewisse Überschneidungen gibt, wurden keine Wettbewerbsprobleme festgestellt. Die Kommission konzentrierte sich bei ihrer Untersuchung auf die Stromerzeugung, den Stromhandel und die Stromversorgung im Vereinigten Königreich sowie auf die Stromversorgung von Großabnehmern und den Stromhandel in Deutschland und den Gashandel in Belgien.