Genehmigung erteilt

Kohlekraftwerk Moorburg wird gebaut - Streit geht weiter

Letzte Woche haben sich der Hamburger Senat und Vattenfall nach langen Streitereien auf den Bau des neuen Steinkohlekraftwerks in Moorburg geeinigt. Im Gegenzug hat Vattenfall zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen zugesichert. Opposition und Umweltverbände wollen den Bau dennoch verhindern.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Hamburg (red) - 120 Millionen Euro soll Vattenfall in weitere Umweltschutzmaßnahmen investieren. Durch Kraft-Wärme-Kopplung werde die Effizienz des Kraftwerks um ein Drittel gegenüber den ursprünglichen Plänen erhöht, wie Welt online berichtet. Darüber hinaus verpflichte sich Vattenfall, eine Anschlage zur CO2-Abscheidung zu bauen.

Jedoch stehen im Februar Bürgerschaftswahlen in der Hansestadt an. So hat die SPD angekündigt, bei einem Wahlgewinn weitere Gespräche mit Vattenfall über das Kraftwerk führen zu wollen. Doch da der Energiekonzern nun eine Baugenehmigung in der Tasche hat, dürften die Erfolgsaussichten für die SPD eher gering sein, schreibt die Welt weiter.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hält die Kraftwerksplanung jedoch für rechtswidrig, da diese gegen die Flora- und-Fauna-Habitat-Richtlinie der EU verstoße. Die Umweltschützer würden zwar nicht gegen die Vorab-Baugenehmigung klagen, aber die endgültige Baugenehmigung prüfen lassen.

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  • Zum Artikel von Welt online