Nachgebessert

Köln und Bonn: Einigkeit über Verschmelzung

Angaben der GEW RheinEnergie zufolge sind die Versorgungsunternehmen aus Bonn und Köln einen großen Schritt in Richtung Fusion weiter. Die Unternehmensleitungen der Stadtwerke Bonn, der Kölner Verkehrsbetriebe und der GEW RheinEnergie haben sich auf die Eckdaten der Verschmelzung geeinigt und empfehlen den Zusammenschluss noch im März.

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Der Weg ist frei für die übergreifende Zusammenarbeit der Städte Bonn und Köln auf den Sektoren öffentlicher Nahverkehr einerseits sowie Energie- und Wasserversorgung andererseits. Die Unternehmensleitungen der Stadtwerke Bonn, der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) und GEW RheinEnergie AG konnten ein Gesamtergebnis ihrer Verhandlungen über die Fusionsbedingungen in den Bereichen Versorgung und Verkehr erzielen. Dieses Ergebnis empfehlen die Partner den Aufsichtsräten der Unternehmen und den Räten der Städte Köln und Bonn.

Die Einigung wurde erzielt, weil die Kölner Seite das bisherige Angebot verbessert hat. Heute und morgen werden der Projektbeirat und die Aufsichtsräte der beteiligten Unternehmen über die Fusion beraten. Ziel ist eine Empfehlung an die Stadträte beider Städte zur Fusion noch im März 2003. Die Fusion soll dann mit wirtschaftlicher Rückwirkung auf den 1. Januar 2003 vollzogen werden.

Die Verhandlungspartner haben u.a. vereinbart, ein gemeinsames Unternehmen für den öffentlichen Personennahverkehr zu gründen. Zudem sollen die GEW RheinEnergie AG (Köln und Umland) und der Bereich Energie und Wasser (EnW) der SWB (Bonn) eine wirtschaftliche Vollfusion unter dem Dach der GEW RheinEnergie eingehen. Die SWB (Holding) bringt die noch in ihrem Besitz befindlichen Anteile in Höhe von 56,34 Prozent die GEW RheinEnergie ein und erhält im Gegenzug an dieser Gesellschaft Anteile in Höhe von 5,1 Prozent. Dazu wird die GEW RheinEnergie AG eine Kapitalerhöhung vornehmen. Die Fusion erfolgt im Frühjahr 2003, mit wirtschaftlicher Rückwirkung auf den 1. Januar 2003.