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Energiekonzept gefordertHessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) verlangt eine grundlegende Neuausrichtung der erneuerbaren Energien. "Es muss Schluss sein mit der romantischen Träumerei, als würde künftig jeder seine Energie selbst produzieren", sagte er der "Wirtschaftswoche".
München (ddp/red) - Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat von der Bundesregierung ein klares Energiekonzept gefordert. Andernfalls könne die Branche die anstehenden hohen Investitionen in Höhe von 80 Milliarden Euro bis 2020 in Netze und Kraftwerke nicht umsetzen, sagte BDEW-Hauptgeschäftsführerin Hildegard Müller dem "Focus". Dann drohten Kapazitätsengpässe.
Koch fordert im Rahmen eines solchen Konzeptes eine Neuausrichtung der Öko-Energien. Er verwies darauf, dass auch die regenerativen Energien "nur im industriellen, großtechnischen Maßstab effizient und zu vertretbaren Kosten eingesetzt werden" können. Zwar werde 2050 Deutschland als eine moderne Industriegesellschaft ohne fossile Brennstoffe versorgt. Doch werde dies eher durch einen Windpark in der Nordsee oder einen Solarpark in der Wüste geschehen, sagte er. Deshalb müsse die Bevorzugung der privaten Erzeugung beendet werden. Die Einspeisevergütung sei nur "ein Übergangsinstrument", ohne die sich die moderne Solartechnologie nicht entwickelt hätte. Doch könne es sie nicht auf Dauer geben, sagte Koch.
Mit Blick auf die Nutzung der Atomenergie sagte BDEW-Hauptgeschäftsführerin Müller, dass der Verband eine Laufzeitverlängerung befürworte, jedoch nicht zulasten der "Energieunternehmen ohne Kernkraft". Koch verwies dabei erneut auf eine Abgabe der Energiekonzerne. "Die Verlängerung wird es zugunsten der Gesellschaft geben, nicht zugunsten der Aktionäre", sagte er.
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Mit einer landesweiten Werbekampagne für regenerative Energien will die Landesregierung von Baden-Württemberg die Umsetzung ihres "Energiekonzepts 2020" vorantreiben. Umweltschützer sowie die Opposition kritisierten das im Herbst 2009 verabschiedete Regierungskonzept indes als "ambitionslos".
In Mecklenburg-Vorpommern kann in diesem Jahr etwa 60 Prozent des landesweiten Strombedarfs aus regenerativen Energiequellen gewonnen werden. Das Gros davon entfällt auf die Nutzung der Windenergie - was auch den Gemeinden zugute kommt, die deutlich mehr Gewerbesteuer einnehmen als früher.
Sachsen-Anhalt präsentiert auf einer Messe für erneuerbare Energien in Abu Dhabi vom 18. bis 21. Januar seine Solar-Technologie. Die Messe in den Vereinigten Arabischen Emiraten gilt als wichtigstes Treffen weltweit, was zukunftsweisende Energietechnik betrifft.
Die Deutsche Energie-Agentur fordert eine einheitliche europäische Förderung für erneuerbare Energien. Ansonsten bestehe die Gefahr, "dass wir mit sehr hohen Kosten für die Verbraucher den Ökostromanteil ausbauen, aber anderswo der Strom verbraucht wird und wir dafür sogar teils noch draufzahlen", so dena-Chef Stephan Kohler.
In Sachsen wird die Kritik am überraschenden Ende der Landesförderung für erneuerbare Energien lauter. Grüne wie auch Linke zeigten sich verwundert, dass die Sächsische Aufbaubank (SAB) ohne Ankündigung kurzfristig ab 1.Januar keine Förderanträge mehr bearbeiten werde. Strompreise vergleichen
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