Koaltion will auf Grünen-Initiative "Ökobonus" in der Eigenheimzulage verlängeren

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Die Bündnisgrünen haben sich vorgenommen, die Zulagen für innovative Energiespartechnologien und Niedrigenergiebauweise in der Eigenheimzulage um mindestens ein Jahr zu verlängern. Das teilten Christine Scheel, finanzpolitische Sprecherin der Grünen, und Franziska Eichstädt-Bohlig, wohnungspolitische Sprecherin der Grünen, mit. Die Förderung von jährlich bis zu 900 Mark - über acht Jahre hinweg - soll eigentlich zum Jahresende auslaufen. Die Koalitionsfraktionen wollen aber nun einen entsprechenden Verlängerungsantrag gemeinsam in der nächsten oder übernächsten Sitzungswoche in den Bundestag einbringen.



Die Öko-Zulagen, die zusätzlich zur normalen Eigenheimzulage gewährt werden, seien ein voller Erfolg: Seit Einführung der "Ökozulagen" sei die Zahl der förderungsfähigen Neubauten und energiesparenden Anlagen ständig gestiegen. Das Gesamtfördervolumen für den 98er Baujahrgang habe bei jährlich gut 22 Millionen Mark gelegen - Tendenz steigend.



"Energiesparende Bauweisen, innovative Techniken und die Nutzung von Sonnenenergie sind der beste Weg, hohen Energiepreisen ein Schnippchen zu schlagen. Energiesparinvestitionen rechnen sich - für die Umwelt, den Arbeitsmarkt und den Geldbeutel der Eigentümer", so Christine Scheel und Franziska Eichstädt-Bohlig. Die beiden Grünen-Politikerinnen versprachen, sich dafür einzusetzen, dass die Eigenheimförderung - über die jetzt koalitionsintern beschlossene Verlängerung hinaus - "weitere Anreize für innovative Energietechniken" setzt.