"Grüne Kohle"

Koalition einigt sich offenbar auf Gesetz für CO2-Speicherung

Einem Zeitungsbericht vom Samstag zufolge soll sich die große Koalition auf ein Gesetz für "grüne Kohle" geeinigt haben. Unklar ist offenbar noch, wie lange die Betreiber für eine sichere CO2-Lagerung haften sollen.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (red) - Energiekonzerne sollen künftig den CO2-Ausstoß aus Kohlekraftwerken unterirdisch speichern und damit die Kosten aus dem Emissionshandel sparen können. Darauf einigte sich nach Informationen der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe) eine Koalitions-Arbeitsgruppe mit dem Bundesumweltministerium. Das Gesetz für "grüne Kohle" soll demnach am 19. Juni den Bundestag passieren.

Umstritten sei unter anderem noch, wie lange der Kraftwerksbetreiber für die sichere Lagerung des Kohlendioxids haften müsse. Die CDU ist für 20 Jahre, die SPD für 30 Jahre. Das solle in den Fraktionen bis 16. Juni geklärt werden, hieß es. Pilotprojekte sind von RWE in Nordrhein-Westfalen und Vattenfall in Ostdeutschland geplant.