Verbindliche Vereinbarungen

Klimaschutz: VDEW fordert faire Verteilung der Lasten

Deutschland sei beim Klimaschutz mit gutem Beispiel vorangegangen, nun müssten "nicht nur die anderen europäischen Länder folgen, sondern die gesamte internationale Staatengemeinschaft", so der VDEW-Chef Meller. Die deutsche Stromwirtschaft beteilige sich bereits aktiv am Klimaschutz.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - "Der Klimaschutz braucht nicht ständig neue Zielmarken und Konzepte, sondern muss durch verbindliche Vereinbarungen weltweit vorangebracht werden", erklärte Eberhard Meller, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), zum heutigen Tag der Umwelt.

Die deutsche Elektrizitätswirtschaft leistet nach Ansicht Mellers einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, die Branche investiere Milliarden in moderne Technik und Energieeffizienz. Seit 1990 hätten die deutschen Stromunternehmen die CO2-Emissionen "16 Prozent von 670 auf 560 Gramm CO2 je Kilowattstunde Strom vermindert".

Auch in Zukunft werde die Elektrizitätswirtschaft ihren Einsatz für den Klimaschutz auch ausbauen, so der VDEW-Chef weiter. Wichtig seien aber verbindliche Ziele für alle Länder sowie eine faire und gerechte Verteilung der Lasten für die weltweite Verbesserung des Klimaschutzes.