Klimaschutz mit fKK-Strom

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com
Der liberalisierte Energiemarkt bietet auch Chancen für den Klimaschutz. Dies erklärte die NaturEnergie AG
in Grenzach-Wyhlen zum bevorstehenden Ende der 5. Klimakonferenz in Bonn. Durch die freie Wahl des Energieanbieters können sich private Haushalte zukünftig für Strom entscheiden, der völlig ohne den
Ausstoß von Treibhausgasen produziert werde. "Jeder private Stromkunde kann somit frische Luft durch das Treibhaus wehen lassen und über die Zukunft der Energiewirtschaft mitbestimmen", so Andreas
Fußer, Marketingleiter der NaturEnergie AG. Jede einzelne Strombestellung könne einen Beitrag dazu leisten, das Ziel der deutschen Klimaschutzpolitik zu erreichen oder gar zu übertreffen.


Die privaten Haushalte zählen zu den größten Energieverbrauchern. Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3000 Kilowattstunden pro Haushalt, tragen sie in Deutschland zu einem produktionsbedingten Ausstoß von über 1,9 Tonnen Kohlendioxid und 9,24 Kilogramm Schwefeldioxid pro Jahr bei. Mit der Klärung der Durchleitung von Strom durch fremde Netze ab dem 1. Januar 2000,
kann jeder Haushaltskunde seine Energie-Umweltbilanz auf Null stellen, in dem er regenerativ und emissionsfrei erzeugten Ökostrom bei Stromhändlern wie der NaturEnergie AG bestellt.


Die finanzielle Mehrbelastung durch den Ökostrom gegenüber einem Billiganbieter beziffert die NaturEnergie für einen Durchschnittshaushalt mit zwanzig bis dreißig Mark pro Monat. Fußer:
"Für diesen Betrag produzieren wir statt dicker Luft fKK-Strom - frei von Kohle und Kernkraft".