In Baden-Württemberg

KKW Neckarwestheim: Ministerium fragt nach Hintergründen für Entlassung

Das Umwelt- und Verkehrsministerium in Baden-Württemberg hat von der EnBW Kernkraft AG detaillierte Informationen zu einer Personalentscheidung im Kernkraftwerk Neckarwestheim angefordert. Das Unternehmen ist der Bitte umgehend gefolgt, jetzt sollen jedoch noch weitere Gespräche geführt werden.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Stuttgart (red) - Das baden-württembergische Umwelt- und Verkehrsministerium hat von der EnBW Kernkraft GmbH detaillierte Informationen zur Entlassung des Leiters von Block II des Kernkraftwerks Neckarwestheim angefordert. Laut den daraufhin übermittelten Hintergründen, resultiert die Trennung nicht aus unterschiedlichen Auffassungen in Bezug auf einen sicheren Anlagenbetrieb, teilte das Ministerium jetzt mit.

Ebenfalls kein Grund seien unterschiedliche Meinungen über die Konsequenzen des Einsparprogramms TOP FIT 2006 der Energie Baden-Württemberg gewesen, heißt es aus dem Unternehmen weiter. Offensichtlich reichen dem Ministerium die Angaben jedeoch nicht, denn um beurteilen zu können, ob bei der Entlassung für die atomrechtliche Aufsicht relevante Gesichtspunkte eine Rolle gespielt haben, sollen nun Gespräche mit den Verantwortlichen der Kraftwerksgesellschaft geführt werden.