Neue Nutzung

KKW-Maschinenhaus soll Schiffbaustandort werden

Im früheren Maschinenhaus des stillgelegten Kernkraftwerks Lubmin bei Greifswald sollen noch in diesem Jahr Großmodule für den Schiffbau hergestellt werden. Dazu werde nun die 1000 Meter lange ehemalige Turbinenhalle entkernt, sagte gestern der Chef der Energiewerke Nord GmbH (EWN), Dieter Rittscher.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Lubmin (ddp/sm) - Den Plänen zufolge wird die 32 Meter hohe Halle an ein Stahlbauunternehmen verpachtet, das dort bis zu 800 Tonnen schwere Segmente fertig stellen wird. Zu den Kunden sollen die ostdeutschen Werften in Wismar, Warnemünde, Stralsund und Peenemünde gehören. Die Sektionen könnten über den neuen Hafen Lubmin direkt zur Montage in die Werften verschifft werden, sagte Rittscher.