Holzhackschnitzel und Contracting

Kirchhundem nimmt Biomasse-Heizkraftwerk in Betrieb

Die Biomasse-Heizzentrale für die Gemeinschaftshauptschule in Kirchhundem ging nach 4-monatiger Bauzeit jetzt offiziell in Betrieb. Es wurde ein mit Holzhackschnitzeln befeuerter Holzkessel mit einer Leistung von 300 Kilowatt und ein 575 Kilowatt-Gaskessel als Reserve- und Spitzenlastkessel installiert.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Kirchhundem/Wuppertal (red) - In Kirchhundem bei Olpe im Hochsauerland wurde in dieser Woche eine weitere Biomasse-Heizzentrale in Betrieb genommen. Nach einer Erstberatung durch die Experten der Energieagentur NRW in Wuppertal entschied sich die Gemeinde bei der Sanierung der Gemeinschafts-Hauptschule für den von der Energieagentur NRW empfohlenen Brennstoff für dieses kommunale Projekt: Holzhacknitzel aus der Region, finanziert als Contracting Vorhaben.

Die Biomasse-Heizzentrale für die Gemeinschaftshauptschule in Kirchhundem ging nach 4-monatiger Bauzeit jetzt offiziell in Betrieb. Es wurde ein mit Holzhackschnitzeln befeuerter Holzkessel mit einer Leistung von 300 Kilowatt und ein 575 Kilowatt-Gaskessel als Reserve- und Spitzenlastkessel installiert. Der Wärmebedarf von etwa 1000 Megawattstunden pro Jahr wird zu mehr als 75 Prozent aus Biomasse erzeugt.

Um den jährlichen Wärmebedarf für die Gemeinschaftshauptschule zu decken, werden jährlich knapp 250 Tonnen Holzhackschnitzel benötigt. Das Holz für die neue Heizzentrale stammt aus der Region rund um Kirchhundem. Die Lieferung erfolgt durch Land- und Forstbetriebe, Sägewerke und Landschaftspflegebetriebe aus der näheren Umgebung.