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Kieler Ostsee-Energie-Tag: Erfolgreiche Werbung für einen geringeren Energieverbrauch

Brauchen Klimaschutz und Energieeinsparung ein geeignetes Marketing? Dieser Frage geht der vierte Kieler Ostsee-Energie-Tag nach. Interessierte treffen sich am 22. Juni im Yacht Club.

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Trotzdem weniger Strom auch weniger Geld kostet, scheint vielen Haushalten nichts am Energiesparen zu liegen. Die Energiestiftung Schleswig-Holstein versucht mit der Stand-By-Kampagne seit Monaten die Verbraucher für die hohen Leerlaufverluste zu sensibilisieren. Braucht Klimaschutz also ein Marketing? Am vierten Kieler Ostsee-Energie-Tag, am 22. Juni von 9 bis 15.30 Uhr im Kieler Yacht Club, soll diese Frage theoretisch beleuchtet und diskutiert werden.

Immer häufiger würden Werbung und Marketing für den Klimaschutz eingesetzt, heißt es von den Veranstaltern. Der liberalisierte Strommarkt sollte nicht nur Energieunternehmen fördern sondern auch die Umweltziele. Aus diesem Grund könne die Informationspolitik in diesem Bereich Verhaltensweisen und erwünschte Einstellungen der Bevölkerung positiv beeinflussen. Die Veranstalter des Ostsee-Energie-Tages haben dazu ein vielfältiges Programm zusammengestellt. So wird beispielsweise die Stand-By-Kampagne der Energiestiftung vorgestellt und Dr. Markus Große Ophoff von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt referiert über "bundesweite Kampagnen zur verstärkten Nutzung wiederverwendbarer Energien und zur sparsamen Energieverwendung". Als abschließenden Programmpunkt schildert Jürgen Hitz die Sichtweise des Energieversorgers E.ON Energie AG zum Thema.

Weitere Informationen über den Kieler Ostsee-Energie-Tag finden sie unter www.energiestiftung.de.