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KfW verbessert Stromversorgung in Kabul

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat zur Verbesserung des Stromnetzes in Stadtteilen Kabuls von der EU neun Millionen Euro bekommen. Es soll insbesondere die Straßenbeleuchtung verbessert werden - eine der wichtigsten Voraussetzungen, um die Straßen nach Einbruch der Dunkelheit für die Bewohner sicherer zu machen.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erhält ein Mandat der Europäischen Union über neun Millionen Euro für Projekte in Afghanistan. Die Mittel werden für die Verbesserung des Stromnetzes in Stadtteilen Kabuls eingesetzt, in denen nach dem Ende der Taliban-Herrschaft noch keine Erneuerungen stattgefunden haben.

Dabei geht es u.a. um die Verbesserung der Straßenbeleuchtung - eine der wichtigsten Voraussetzungen, um die Straßen nach Einbruch der Dunkelheit für die Bewohner sicherer zu machen. Außerdem sollen Krankenhäuser und Schulen in den Stadtteilen mit Strom versorgt werden. Auch Unternehmer profitieren von der verbesserten Versorgung - für ihre Produktionen werden sie künftig Zugang zu Strom haben. Die KfW ist im Auftrag der Bundesregierung seit fast genau einem Jahr in Afghanistan vor Ort und unterstützt das Land bei seinem Wiederaufbau.