Staatliche Zuschüsse

KfW-Programm Erneuerbare Energien wieder geöffnet

Die KfW fördert Solarkollektoren zur Heizungsunterstützung, solaren Kühlung und zur Bereitstellung von Prozesswärme. Ab 40 Quadratmeter Kollektorfläche gewährt die KfW ein zinsverbilligtes Darlehen und das Bundesumweltministerium einen Tilgungszuschuss in Höhe von 30 Prozent der Investitionskosten.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Frankfurt/Main (red) - Nach der Genehmigung des Programms durch die Europäische Kommission ist das KfW-Programm "Erneuerbarer Energien" im gewerblichen Bereich ab dem 1. Mai wieder geöffnet. Finanziert werden Anlagen zur Verfeuerung fester Biomasse ab 100 Kilowatt Nennwärmeleistung und Tiefengeothermieanlagen mit zinsverbilligten Darlehen und Tilgungszuschüssen.

Neu eingeführt wurde eine wesentlich attraktivere Förderung für große Solarkollektoren zur Warmwasserbereitung, Heizungsunterstützung, solaren Kühlung oder zur Bereitstellung von industrieller Prozesswärme ab 40 Quadratmeter Kollektorfläche. Neben den von der KfW bereit gestellten Darlehen können Tilgungszuschüsse in Höhe von 30 Prozent der Investitionskosten für große Solarkollektoren beantragt werden. Antragsteller können zusätzlich eine Förderung für neu errichtete oder zu erweiternde Nahwärmenetze erhalten, die zu mindestens 50 Prozent mit regenerativer Wärme gespeist werden.

Am 1. Mai 2007 startet auch der "Innovationsbonus". Privatleute und Unternehmen, deren Anlagen besondere Qualitätsanforderungen erfüllen, können damit die Fördersumme ver¬dreifachen. Diese neue Regelung gilt – je nach Anlagentyp – für Solarkollektoren von 20 bis 40 qm Kollektorfläche zur Warmwasserbereitung, Heizungsunterstützung, solaren Kühlung oder zur Bereitstellung von Prozesswärme.

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