Energieeinsparung

KfW förderte Modernisierung von mehr als 140 000 Wohnungen

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat seit 2001 knapp 50 000 zinsgünstige Kredite zur Modernisierung von Wohnräumen vergeben. Damit konnten etwa 140 000 Wohnung modernisiert werden, der Kohlendioxidausstoß wurde verringert. Bis 2005 soll eine Reduzierung um 3,5 Millionen Tonnen sein.

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Frankfurt/Main (red) - Im Rahmen des KfW-Kohlendioxid-Gebäudesanierungsprogramms hat die Förderbank der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) seit Programmstart im Januar 2001 knapp 50 000 Kredite in Höhe von fast 2,6 Milliarden Euro zugesagt, davon mehr als 22 000 Kredite über etwa 1,1 Millionen Euro im vergangenen Jahr.

Mit den bisher zugesagten Krediten wurden Modernisierungsinvestitionen in nahezu 140 000 Wohnungen finanziert. Dabei handelt es sich vorwiegend um Altbauwohnungen, in denen durch eine Rundumsanierung eine besonders hohe Kohlendioxid-Minderung erreicht wurde. "Wir leisten mit dem Programm einen wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung sowie zur nachhaltigen Reduktion des Kohlendioxid-Ausstoßes in Deutschland. Darüber hinaus geben wir spürbare Impulse für den Arbeitsmarkt", betonte Ingrid Matthäus-Maier, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Nach einer Evaluierung der KfW wird der jährliche Kohlendioxid-Ausstoß durch beide Programme bis Ende 2005 voraussichtlich um 3,5 Millionen Tonnen reduziert. Der größte Teil des Kreditvolumens entfiel mit 73,1 Prozent auf private Wohnungseigentümer.