Seit 1. März

KfW fördert jetzt auch schrittweise energetisches Sanieren

Bauherren können ab sofort auch dann staatliche Förderung beantragen, wenn sie nur Teile ihrer Wohnung oder ihres Hauses energieeffizient modernisieren. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt sie zum Beispiel beim Einbau einer neuen Heizung, der Dämmung des Dachs oder dem Austausch der Fenster.

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Frankfurt/Main (dapd/red) - Voraussetzung sei, dass der Energieverbrauch durch die Sanierung deutlich sinkt, teilt die KfW-Bankengruppe mit.

Was das genau bedeutet, regeln die Mindestvoraussetzungen des KfW-Förderprogramms "Energieeffizient Sanieren". Die neue Förderung gilt seit dem 1. März. Sie komme vor allem privaten Hausbesitzern zugute, die so die finanzielle Belastung einer Haussanierung durch zeitlich versetzte Maßnahmen strecken könnten, sagt Axel Nawrath, Vorstandsmitglied der KfW-Bankengruppe.

Zur Auswahl stehe entweder ein Zuschuss oder ein zinsgünstiger Kredit. Der Zuschuss betrage fünf Prozent der Investitionskosten beziehungsweise maximal 2.500 Euro pro Wohneinheit. Bei einem Zweifamilienhaus sei eine Verdopplung der maximalen Fördersumme möglich.

Weitere Einzelheiten zu den Neuerungen der wohnwirtschaftlichen KfW-Programme findet man auf der Internetseite kfw.de, Stichwort Inlandsförderung.

Die KfW ist eine Förderbank des Bundes und der Länder. Im Inland fördert sie neben dem Mittelstand und der kommunalen und sozialen Infrastruktur auch Investitionen der Bürger, von Studienfinanzierung bis Wohnungsbau.