KEVAG reagiert auf einstweilige Verfügung

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Per einstweiliger Verfügung hat das Elektrizitätswerk Hammermühle (EWH) am vergangenen Montag die Stromdurchleitung zu einem industriellen Neukunden gegen die Koblenzer Elektrizitätswerk- und Verkehrs-Aktiengesellschaft (KEVAG) erstritten (das strom magazin berichtete, bitte lesen Sie hier). Wie die KEVAG in einer heutigen Pressemitteilung bekannt gab, sei man dort "überrascht" über die Anschuldigungen gewesen. Die Durchleitung von elektrischer Energie über die Versorgungsnetze der jeweiligen Betreiber gehöre zu den wichtigsten Voraussetzungen des Wettbewerbes. Nach eigenen Angaben hat die KEVAG mit fast allen leistungsfähigen Unternehmen der Branche gegenseitige Vereinbarungen getroffen, um die Durchleitung so einfach wie möglich zu gestalten. Die einstweilige Verfügung wäre ohne Anhörung erwirkt worden. Die KEVAG prüft jetzt ihrerseits, Rechtsmittel gegen diese Verfügung einzulegen.


Sicher ist man sich indes, dass Wettbewerb weder von Anwälten noch von Gerichten entschieden wird, sondern dass der Kunde das letzte Wort hat.