Schwach- und mittelradioaktive Abfälle

Kernkraftwerk Stade: Lager für Atommüll in Betrieb genommen

Mit der Einlagerung der ersten Behälter geht heute auf dem Gelände des stillgelegten AKW Stade das Lager für radioaktive Abfälle in Betrieb. Dort sollen nach Angaben von E.ON Kernkraft ausschließlich "schwach- und mittelradioaktive Abfälle aus dem Rückbau und dem Betrieb des Kernkraftwerks Stade" gelagert werden.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Stade (red) - Abhängig vom jeweiligen Abfallaufkommen werden fortlaufend weitere Behälter eingelagert. Das Lager sei für eine Lebensdauer von maximal 40 Jahren ausgelegt und diene als Zwischenlager, bis das Endlager für schwache und mittelradioaktive Abfälle "Schacht Konrad" des Bundes zur Verfügung steht.

Das Kernkraftwerk Stade wurde im November 2003 stillgelegt und befindet sich seitdem in Rückbau. Nach der Stilllegung erfolgte in der Nachbetriebsphase der Abtransport der Brennelemente zur Wiederaufarbeitung nach La Hague. Damit sind rund 99 Prozent des radioaktiven Inventars bereits entsorgt, so E.ON Kernkraft.