Folgen

Keine Versorgungsengpässe durch Pipeline-Explosion in der Ukraine

Sowohl der ukrainische Betreiber der zerstörten Pipeline als auch die deutschen Gasimporteure betonten, es seien keine Versorgungsengpässe zu befürchten. Am Montag war eine der drei Haupt-Gasleitungen durch die Ukraine explodiert.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Kiew (red) - Am Montag wurde eine ukrainische Gaspipeline durch eine Explosion teilweise zerstört. Die Leitung transportiert Gas von Russland in europäische Staaten, weshalb prinzipiell auch Deutschland betroffen sein könnte. Der Betreiber des Gastransportnetzes, das Unternehmen Ukrtransgas, betonte indes, für die europäischen Abnehmer würden keine Engpässe entstehen.

Es sei möglich, so Ukrtransgas, das Gas durch andere Pipelines zu pumpen oder aus unterirdischen Lagerstätten zu entnehmen. Auch die großen deutschen Energieversorger E.ON Ruhrgas, Wingas und die Verbundnetz Gas AG teilten mit, es seien keine Versorgungsprobleme in der Bundesrepublik zu befürchten.

Zunächst hatte es geheißen, die Gaslieferungen nach Europa seien unterbrochen worden. Nach der Ursache für die Explosion wird noch geforscht. Die betroffene Pipeline ist eine von drei großen Leitungen, die durch die Ukraine führen. Sie sei auf einer Länge von 30 Metern zerstört worden, hieß es.