Kein Saft mehr für sibirische Rundfunksender

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Nichts ging mehr gestern bei einigen sibirischen Rundfunk- und Fernsehsendern: Der zuständige Energieversorger hatte endgültig die Faxen dicke und stellte wegen unbezahlter Rechnungen den Strom ab. Deshalb mussten zwei staatliche und drei private Sender in der Stadt Krasnojarsk für drei Stunden ihr Programm unterbrechen. Nachdem die Unternehmen zugesichert hatten, die Schulden von etwa 1,4 Millionen Rubel (103.000 DM) zu zahlen, legt der Stromversorger den Schalter wieder um und der Sendebetrieb konnte seinen gewohnten Gang gehen.