Antrag gescheitert

Kein Ökostrom für Ministerien und das Kanzleramt

Der Antrag der Grünen-Fraktion zur Umstellung der Stromversorgung aller Ministerien und des Kanzleramtes auf Ökostrom ist gescheitert. Der Umweltausschuss hat sich gegen eine solche Einführung ausgesprochen.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) – Wegen der Entscheidung des Umweltausschusses, sich gegen die Einführung von Ökostrom im Kanzleramt sowie für die Ministerien auszusprechen, hält der Grünen-Umweltpolitiker Hans-Josef Fell die Bundeskanzlerin sowie ihre Minister für unglaubwürdig. Eine Begründung, warum die Union, SPD und FDP gegen eine solche Einführung seinen, liege nicht vor.

Umweltfreundliche Pfanzenöle

Des Weiteren könnte es sein, dass im kommenden Jahr für die Erzeugung von Öko-Strom nur umweltfreundliche Pflanzenöle verwendet werden dürfen. Auch werde es für Raps-, Palm- und Sojaöl eine Vergütung geben. Jedoch müssen sie nach den Plänen der Regierungen mindestens 35 Prozent weniger Treibhausgase bei der Stromerzeugung freisetzten, als es bei Kohle oder Erdgas der Fall ist.

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