Stromfresser vermeiden

Kaufempfehlungen für stromsparende Fernseher und PCs

Mit steigenden Energiepreisen ist der Stromverbrauch von Elektrogeräten ein wichtiges Kaufargument. Doch bei Fernsehern oder Computern gibt es keine Angaben über Energieeffizienzklassen. Ein neues Verbraucherportal gibt Kauftipps für sparsame Elektrogeräte.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (red) - Oft entdecken Verbraucher erst nach dem Kauf, dass sie sich einen Stromfresser ins Haus geholt haben. Eine Studie des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) zeigt beispielsweise, dass verschiedene Plasmafernsehgeräte mit gleicher Größe durchaus unterschiedliche Stromkosten verursachen zu können. So verbraucht ein sparsamer LCD-Fernseher mit 80 cm Bildschirmdiagonale in zehn Jahren rund 280 Euro Stromkosten, sein energiehungriger Bruder im gleichen Zeitraum hingegen über 500 Euro.

Bei Computeranwendungen sind Flachbildschirme eindeutig die bessere Wahl. Sie schlucken nur die Hälfte des Stroms im Vergleich zu analogen Bildschirmen. Noch umweltfreundlicher ist ein Notebook: Es verbraucht nach Angaben der EU-Website Energy Star bis zu 80 Prozent weniger Energie als ein durchschnittlicher Desktop-PC mit Röhrenmonitor.

Das Verbraucherportal ecochoice.de verbindet Test- und Umweltratgeber mit Preis- und Händlersuche. In die Auswahl kommen nur Produkte, die bei Testzeitschriften wie der Stiftung Warentest Bestnoten erzielt haben. Das Portal will Verbrauchern eine objektive Orientierungshilfe bieten und die Lücke zwischen ökologischem Bewusstsein und tatsächlichem Kaufverhalten schließen.

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