Zusammenschluss

Kasseler Stadtwerke wollen der SUN beitreten

Die Stadtwerke Union Nordhessen (SUN) will schon bald ihre Tätigkeit aufnehmen. Der Zusammenschluss sechs nordhessischer Stadtwerke will Kommunen bei der Gründung eigener Stadtwerke unterstützen, die Region stärken und sich für den Ausbau erneuerbarer Energien einsetzen.

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Kassel (red) - Die Städtische Werke AG aus Kassel will nun auch der Stadtwerke Union Nordhessen (SUN) beitreten, wie der Energieversorger mitteilte und die Kassel-Zeitung berichtet. Sechs befreundete Stadtwerke wollen zunächst miteinander kooperieren, außer Kassel sind dies Bad Sooden-Allendorf, Eschwege, Wolfhagen und Homberg (Efze). Nur die Zustimmung aus Witzenhausen fehlt noch.

Gemeinsame Stärken nutzen und Ressourcen teilen

Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit zu vergrößern, Kommunen bei der Energieversorgung und der Gründung eigener Stadtwerke zu unterstützen und auf regionaler Ebene den Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern. Dazu Wolfgang Imberger, Vorstand der KBG Homberg: "Jedes Stadtwerk hat seine Stärken und hält spezielle Ressourcen vor. Es ist ökonomisch sinnvoller, diese Ressourcen zu teilen und nicht sechs Mal parallel aufzubauen." Man will Aufgaben teilen und neue Kompetenzen gemeinsam aufbauen. Auch Arbeitsplätze in der Region sollen so erhalten werden.

Neue Mitglieder sind willkommen

"Wir sind offen für neue Mitglieder. Nordhessische Städte und Gemeinden sind eingeladen, sich in die SUN einzubringen," so Wolfgang Grunewald, Betriebsleiter der Stadtwerke Bad Sooden-Allendorf. Die Mitglieder sollen vor allem die Idee der regionalen Verwurzelung teilen. Die SUN will bis Ende 2010 ihre Tätigkeit aufnehmen.