Zusammenschluss

Kartellbehörde signalisiert Zustimmung zur Gründung der "GEW RheinEnergie AG"

Der Gründung eines gemeinsame Unternehmens steht nach Angaben der GEW Köln AG und RWE kaum noch etwas im Weg. Die Energieversorger erwarten die Zustimmung des Kartellamts noch in diesem Monat.

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Die Gründung des Unternehmens GEW RheinEnergie AG, aus GEW Köln und RWE, rückt immer näher. Bereits im Dezember hatte die Kommunalaufsicht des Innenministeriums ihre Genehmigung erteilt. Nach langen und intensiven Gesprächen mit dem Bundeskartellamt hat auch diese Behörde mittlerweile Zustimmung signalisiert, teilten die Unternehmen heute mit. Eine endgültige Entscheidung soll noch vor Ende Januar fallen.

Die GEW Köln AG hält an der neuen Gesellschaft zu Anfang 80 Prozent der Anteile. Die RWE-Gesellschaften RWE Plus, RWE Net und rhenag werden sich im ersten Schritt mit 20 Prozent an dem neuen Unternehmen beteiligen. Das war die wesentliche Bedingung, die die Kartellbehörde auf Grund der derzeitigen Wettbewerbsbeurteilung gestellt hat. Die zuständigen Aufsichtsgremien der Unternehmen GEW und RWE sowie der Rat der Stadt Köln werden sich jetzt mit dieser Thematik und dem Konsortialvertrag zwischen GEW Köln AG und RWE befassen. Eine Entscheidung der Gremien wird für Mitte Februar erwartet.