Grünes Licht

Kartellamt gibt Gelsenwasser-Übernahme frei

Das Bundeskartellamt hat die Übernahme von Gelsenwasser durch die Dortmunder Stadtwerke AG und der Stadtwerke Bochum GmbH genehmigt. E.ON musste den 80,5-prozentigen Anteil aufgrund einer Auflage im Ministererlaubnisverfahren E.ON / Ruhrgas veräußern. Das Vorhaben erfüllt auf keinem der betroffenen Märkte die Untersagungsvoraussetzung.

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Das Bundeskartellamt in Bonn hat heute den geplanten Erwerb von 80,5 Prozent der Anteile an der Gelsenwasser AG (Gelsenkirchen) durch die Dortmunder Stadtwerke AG und die Stadtwerke Bochum GmbH freigegeben. Beide Unternehmen wollen über ein paritätisches Gemeinschaftsunternehmen den Anteil erwerben, den E.ON aufgrund einer Auflage im Ministererlaubnisverfahren E.ON / Ruhrgas veräußern muss.

Auf den lokalen und regionalen Märkten der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung käme es durch den Zusammenschluss nicht zu Überschneidungen, heißt es aus dem Kartellamt. Dies gelte auch für die lokalen Märkte der Versorgung von Endverbrauchern mit Erdgas. Das Zusammenschlussvorhaben erfüllt damit auf keinem der betroffenen Märkte die Untersagungsvoraussetzung und konnte ohne Auflagen in der ersten Phase freigegeben werden, so die Verbraucherschützer weiter.

Ob mit der Veräußerung der Gelsenwasser-Anteile an die Stadtwerke Dortmund und Bochum auch die Auflage im Ministererlaubnisverfahren erfüllt ist, muss jetzt das Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit entscheiden.