Kartellamt: Fusionen nur bei neuer Marktsituation

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Das Bundeskartellamt sieht die Gefahr einer marktbeherrschenden Position der Konzerne RWE und VEW sowie der Bayernwerke und Preussenelektra nach dem Abschluss der geplanten Fusionen. Der zuständige Abteilungsleiter des Kartellamtes, Klaus Peter Schulz, machte eine Genehmigung der Fusionen von einer Neuordnung der Marktstrukturen abhängig. Dies berichtete er der Zeitung "Die Welt".


Damit eine marktbeherrschende Position der beiden neuen Konzerne RWE/VEW und Bayernwerke/Preussenelektra vermieden werde, müssten zuerst die ostdeutsche Veag und die baden-württembergische EnBW zu wirklichen Konkurrenten der beiden neuen Konzerne werden. Dazu hätten sich RWE und VEW von ihren Anteilen an der Veag zu trennen und die EnBW müsste durch den Abschluss des geplanten Verkaufs der Unternehmensanteile der baden-württembergischen Landesregierung gestärkt werden.


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