Politischer Aschermittwoch

Kanzlerin bekräftigt Bekenntnis zu Kraftwerkbauten

Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach gestern vor mehr als 1000 Zuhörern, die der Einladung der CDU bereits zum 13. Mal zum Politischen Aschermittwoch nach Demmin gefolgt waren. Dabei befürwortete sie den Bau neuer Kraftwerke in Deutschland, man dürfe sich nicht von Importen abhängig machen.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Demmin (ddp-nrd/sm) - Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Zeit für deutliche Worte", doch die CDU-Chefin vermied allzu scharfe Attacken gegen Opposition und Koalitionspartner. Stattdessen betonte die Kanzlerin bekannte Positionen, zum Beispiel das Bekenntnis zum verstärkten Bau von Kraftwerken in Deutschland. Deutschland könne nicht von heute auf morgen nur noch auf regenerative Energien setzen. Sich abhängig machen von anderen Ländern, die neue Kohle- und Kernkraftwerke bauten, das werde es mit ihr nicht geben.

Indirekt unterstützte sie damit noch einmal die Pläne der dänischen Dong-Energy-Gruppe, die in Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern ein heftig umstrittenes 1600-Megawatt-Steinkohlekraftwerk bauen will.