Zusammen stärker

Kanzlei-Fusion: Beratungsnetzwerk für den Energiesektor entsteht

Die Berliner Energierechts-Kanzlei Becker Büttner Held fusioniert mit Sozietäten in München und Wien und will so die Beratung in allen rechtlichen Fragen der Energiewirtschaft ausweiten.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Mit gleich zwei Sozietäts-Fusionen in München und einer Repräsentanz-Gründung in Wien weitet die Rechtsanwaltskanzlei Becker Büttner Held zu Beginn des Jahres ihr Tätigkeitsfeld erheblich aus. Die Sozietät, die zu den führenden Energie- und Infrastrukturrechts-Kanzleien in Deutschland gehört, will dadurch die Beratung in Rechts-, Steuer- und Betriebswirtschaftsfragen in der Energiewirtschaft ausweiten. In den letzten zehn Jahren hat die Kanzlei Becker Büttner Held an der Erstreitung von Grundsatzentscheidungen etwa zur Unwirksamkeit langfristiger Stromlieferverträge mitgewirkt.

Jetzt hat sich Becker Büttner Held in München mit der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungskanzlei Dreyer & Böck zusammen getan. Als Experten für Unternehmenssteuerfragen und in internationalen Steuerfragen ist Dreyer & Böck zudem Mutter von "TAG International TREUCONSULT REVISISON GmbH", einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Ein weiterer Fusionspartner ist die Münchner Kanzlei von Weidenbach & Kollegen, die sich insbesondere in den Rechtsgebieten Wettbewerbsrecht und Urheberrecht sowie gewerblichem Rechtsschutz auskennt.

Im Zuge der Anforderungen, die die grenzüberschreitenden Energiemärkte und internationalen Mandate mit sich bringen, weitet Becker Büttner Held zudem sein Engagement auf den österreichischen Markt aus. Dafür konnte mit der Wiener Wirtschaftskanzlei Sattler & Schanda ein Kooperationspartner gewonnen werden. Gemeinsam mit den Wiener Kollegen wurde die BBH Repräsentanz Wien gegründet. Auch alle energie- und infrastrukturrechtlichen Mandate von Sattler & Schanda werden künftig in die BBH Repräsentanz eingebracht. Christian Held, Partner der Sozietät Becker Büttner Held hält den Zusammenschluss für eine optimale Lösung: "Mit unseren neuen Partnern haben wir seit Jahren gut und freundschaftlich zusammengearbeitet. Wir halten den jetzigen Schritt für eine konsequente Umsetzung unseres ganzheitlichen Beratungsansatzes."