Kampf um Hamburger Stromkunden spitzt sich zu

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Stromkrieg in Hamburg: Nachdem die Braunschweiger Versorgungs-AG, eine Tochter der Braunschweiger Stadtwerke, in den vergangenen Wochen mit Anzeigenkampagnen und Briefen um private Stromkunden in der Hansestadt geworben hatte, haben die Hamburgischen Electricitätswerke (HEW) nunmehr mit einer Unterlassungserklärung auf die Werbeoffensive der Konkurrenz reagiert.Die Braunschweiger Versorgungs-AG hatte unter anderem behauptet, daß es in Braunschweig "den meisten Strom fürs Geld" gebe.
HEW-Sprecher Mario Spitzmüller bezeichnete die Kampagne als "unfair" und als "zu pauschal", zumal die HEW mit ihrem neuen Tarif günstiger sei als der Anbieter aus Braunschweig. Weitere juristische Schritte schließt man bei der HEW nicht aus.

Dem blicken die Braunschweiger Stadtwerke offensichtlich gelassen entgegen. "Die Entscheidung, den Anbieter zu wechseln, sollte der Kunde fällen, nicht Gerichte", sagte Klaus Wolf, Sprecher der Braunschweiger Stadtwerke. Die Braunschweiger agieren offensiv und sind auch in anderen Städten aktiv - eigenen Angaben zufolge steht man bereits mit 160 Stadtwerken in Verhandlungen.