Minusgrade

Kalt in der Hauptstadt: Bewag-Kraftwerke laufen auf Hochtouren

Seit dem Start der Heizperiode in Berlin versorgt die Bewag 550 000 Berliner Haushalte mit Fernwärme. Gestern wurde um 9 Uhr wurde eine mittlere Außentemperatur von minus zehn Grad gemessen. Die erforderliche Wärmelast zu diesem Zeitpunkt betrug 2948 Megajoule pro Sekunde. Auch die Stromproduktion wurde gesteigert.

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Auch die Stromproduktion hat mit den Minusgraden zugenommen. Waren es am 29. Dezember 2003 um 18 Uhr bei einer mittleren Außentemperatur von knapp vier Grad noch 2000 Megawatt so stieg die Höchstlast im Bewag-Stromnetz gestern um die gleiche Zeit auf 2400 Megawatt bei minus sechs Grad Außentemperatur an.

Für die Versorgungssicherheit in der Hauptstadt sorgen elf Heizkraftwerke und zwei Blockheizkraftwerke der Bewag mit einer Wärmeanschlussleistung von knapp 5200 Megawatt. Ein Fernwärmenetz mit einer Streckenlänge von 1250 Kilometern sorgt für die Verteilung der Fernwärme im gesamten Stadtgebiet.