Umweltfreundlich

Käufer für ersten bayrischen Wald-Windpark gefunden

Der Regensburger Energieversorger Rewag hat den ersten Wald-Windpark Bayerns gekauft. Durch die Anlage, die noch in diesem Jahr in Betrieb gehen soll, hofft man auf eine reiche Stromernte und eine Ersparnis von 17.500 Tonnen Kohlendioxid jährlich. Angelegt wird der Windpark Fasanerie von dem Unternehmen Ostwind.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Regensburg (red) – Der Vorstand der Rewag unterschrieb am 7. Juni 2010 den Kaufvertrag für den bayrischen Windpark. Der Bau der Anlage in im oberfränkischen Landkreis Hof hat bereits begonnen. Auf Flächen der Bayerischen Staatsforste errichtet Ostwind derzeit die Fundamente und Türme für fünf Windräder. Ende 2010 soll der Windpark in Betrieb gehen.

Ökostrom aus Windkraft schont die Umwelt

Die moderne Technik ermöglicht eine wirtschaftliche Nutzung von Windkraft auch im Wald. Schall und Schattenwurf sowie sämtliche natur- und umweltrelevanten Fragen werden in einem Genehmigungsverfahren nach dem BundesImmissionsSchutzgesetz (BImSchG) überprüft. Damit soll gewährleistet werden, dass nicht nur Fauna und Flora, sondern die Umwelt insgesamt geschont werden. Auch die für den Windpark entfernten Bäume sollen an anderer Stelle wieder aufgeforstet werden.

Rewag setzt auf erneuerbare Energien

"22,5 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom wird die Rewag ab Ende 2010 jährlich aus der Luft ernten", berichtet Norbert Breidenbach vom Rewag-Vorstand. "Damit können rund 7.500 Haushalte mit regenerativ erzeugtem Strom versorgt werden." Erneuerbare Energien haben im Rewag-Strommix 2010 nach Angaben des Anbieters einen Anteil von gut 42 Prozent. Im Bundesdurchschnitt werden knapp 16 Prozent erreicht.

Mit unserem Stromrechner können Sie die Tarife der Rewag und vieler anderer Stromanbieter vergleichen. Auch ein Vergleich von Ökostromtarifen ist möglich.