Reaktion

Jurk "erstaunt" über Strompreiserhöhung bei Enso

Der sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk, in dessen Aufgabenbereich die Prüfung der Allgemeinen Strompreise fällt, hat die Dresdner Enso Strom AG darauf hingewiesen, dass neben den Kosten auch die Erlöse bei der Überprüfung der geplanten Strompreiserhöhungen eine Rolle spielen.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Dresden (red) - Mit "großem Erstaunen" hat der sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk (SPD) auf die Ankündigung des Dresdner Regionalversorgers Enso Strom AG reagiert, die Strompreise 2007 erhöhen zu wollen. Er wies daher ausdrücklich darauf hin, dass es bei einem Genehmigungsverfahren nicht nur auf die Kosten, sondern auch auf die Erlöslage ankäme.

Gemäß Paragraph 12 der Bundestarifordnung Elektrizität (BTOElt) bedürfen (Allgemeine oder Grundversorgungs-) Tarife und ihre einzelnen Bestandteile der Genehmigung der Energieaufsichtsbehörde. Die Preisgenehmigung werde nur erteilt, soweit das Elektrizitätsversorgungsunternehmen nachweise, dass entsprechende Preise in Anbetracht der gesamten Kosten- und Erlöslage bei elektrizitätswirtschaftlich rationeller Betriebsführung erforderlich seien, erläuterte Jurk. Dabei sei die Kosten- und Erlöslage bei der Versorgung der einzelnen Bedarfsarten besonders zu berücksichtigen.