Funktioniert derzeit nicht

Junghanns: Wettbewerb auf Strommarkt notfalls erzwingen

Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) fordert mehr Wettbewerb auf dem Strommarkt und begrüßte einen von der hessischen Landesregierung verabschiedeten Entwurf zur Erweiterung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, der als Bundesratsinitiative eingebracht werden soll.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Potsdam (ddp-lbg/sm) - Wettbewerb sei möglich und müsse notfalls erzwungen werden, sagte Junghanns. Die Preisspirale nach oben zeige, dass der Wettbewerb momentan nicht funktioniere. Deshalb müsse die Zahl der Stromproduzenten ausgeweitet werden, um einen wirksamen Wettbewerb zu schaffen. Dafür solle der Marktzugang für neue Anbieter erleichtert werden. Wenn das nicht ausreicht, werde die Gesetzesnovelle dem Bundeskartellamt ermöglichen, unter bestimmten Umständen in den Markt einzugreifen.

Junghanns verwies zudem darauf, dass die Verbraucher durch ein Wechseln der Anbieter selbst den Markt bewegen könnten. Unter wirtschaft.brandenburg.de gibt es den Angaben zufolge ein Informationsblatt zum Lieferantenwechsel für Strom und Gas.