Strom-News
AtomkraftwerkeDie Junge Union drängt darauf, die Erträge aus längeren AKW-Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke vorrangig den Stromkunden zukommen zu lassen, indem die Strompreise billiger werden. Nur ein kleiner Teil solle in Forschung investiert werden.
Berlin (ddp/red) - Der "Großteil" dieser Erlöse aus den längeren Laufzeiten von Atomkraftwerken müsse an die privaten, gewerblichen und industriellen Stromkunden in Form niedriger Strompreise weitergegeben werden, forderte der Bundesvorsitzende der Unions-Nachwuchsorganisation, Philipp Mißfelder, am Freitag in Berlin. "Ein deutlich kleinerer Teil» der Zusatzerträge sollte für die Energieforschung und eine "marktgerechte" Förderung erneuerbarer Energien verwendet werden.
Die deutschen Atomkraftwerke müssten jeweils so lange laufen dürfen, wie ihr sicherer Betrieb technisch gewährleistet sei, verlangte Mißfelder weiter. Er warnte zugleich, die erneuerbaren Energien dürften keine "Dauersubventionsempfänger" sein. Die Junge Union forderte ferner, die Suche nach einem Atommüll-Endlager fortzusetzen und das Moratorium für die Erkundung des Salzstocks Gorleben "sofort" aufzuheben.
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