Jugendkongress

Jugendliche haben großes Interesse an Erneuerbaren Energien

Erneuerbare Energien sind für Jugendliche einer Umfrage des Forsa Instituts zufolge "besonders wichtig". Die im Vorfeld eines Jugendkongresses durchgeführte Studie ergab zudem den Wunsch der Judendlichen nach neuen Berufsbildern in diesem Bereich.

Stromnetz© Günter Menzl / Fotolia.com

Linden (red) – Im Auftrag der Deutschen Energie Agentur GmbH (dena) hat das Forsa Institut im Vorfeld des Jugendkongresses "It's your Energie" eine Umfrage zum Thema Energieversorgung durchgeführt. Von den mehr als 500 Jugendlichen im Alter von 14 bis 22 Jahren beurteilten rund die Hälfte Erneuerbare Energien als "besonders wichtig", jeder Vierte wünscht mehr Raum im Schulunterricht und in den Kindergärten, die sich mit dem Thema "Energie" auseinander setzten.

Der Jugendkongress: rund 200 diskutierten

Etwa 200 Jugendliche aus ganz Deutschland nahmen an dem vom Bundesforschungsministerium ins Leben gerufenen Kongress teil, um sich an einer gemeinsamen Diskussion mit Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft rund um das Thema Energie zu beteiligen. Bundesforschungsministerin Annette Schavan konstatierte in ihrer Eröffnungsrede: "Wir forschen und arbeiten am Umbau unserer Energieversorgung, damit ihr davon profitieren könnt."

Erweiterung der Berufsbilder

Im Besonderen habe sich Shavan über den Platz gefreut, welchen die Schüler sich zu diesem Thema im Unterricht erhoffen. Ein Ergebnis der Umfrage ergab auch, dass sich die Jugendlichen spezielle Studiengänge und Berufsbilder in diesem Bereich wünschen. "Energieeffizienz und erneuerbare Energien sind die Themen für das Energiesystem der Zukunft", so dena-Chef Stephan Kohler. "Je früher wir Kinder und Jugendliche an das Thema Energieeffizienz heranführen, umso selbstverständlicher wird der effiziente Umgang mit Energie für sie werden."