Eigenverantwortliche Organisation

"Jugendkomitee Erneuerbare Energien" gegründet

Gemeinsam mit fünf Umwelt-Jugendverbänden hat am gestrigen Montag Margareta Wolf, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, das "Jugendkomitee Erneuerbare Energien". Politiker von heute, so Wolf, müssten frühzeitig den Dialog mit den Erwachsenen von morgen suchen.

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Margareta Wolf, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, hat heute gemeinsam mit fünf Umwelt-Jugendverbänden das "Jugendkomitee Erneuerbare Energien" gegründet. "Erneuerbare Energien sind Zukunftsenergien. Wenn wir Mitgestaltung ernst nehmen, müssen wir, die Politiker von heute, frühzeitig den Dialog und den Diskurs mit den engagierten Erwachsenen von morgen suchen", begründete die Grünen-Politikerin ihr Engagement.

In dem neuen, unter der Schirmherrschaft des Bundesumweltministeriums stehenden Jugendkomitees, wolle man künftig regelmäßig mit Jugendlichen und Fachleuten Informationen und Standpunkte austauschen. Ziel sei eine "Kooperation", die es den Jugendlichen ermögliche, sich zu wichtigen energie- und umweltpolitischen Entscheidungen frühzeitig zu positionieren und zu helfen, auf eine nachhaltige Energieversorgungsstruktur hinzuwirken.

"Ich bin sicher, dass die mittel- und langfristigen Bemühungen der Bundesregierung für eine nachhaltige Energieversorgung in Deutschland nur fruchten können, wenn sich auch junge Frauen und Männer überzeugt und überzeugend dafür einsetzen", sagte Wolf. Das Jugendkomitee solle deshalb eine frühzeitige Einbindung der Jugendlichen in Projekte des Bundesumweltministeriums aus dem Bereich der erneuerbaren Energien gewährleisten. Dies gelte für nationale Aktivitäten ebenso wie für den internationalen Folgeprozess der internationalen Konferenz renewables2004, die im Frühsommer in Bonn stattfand.

Die Initiative für das Jugendkomitee ging von den Umwelt-Jugendverbänden aus, die sich im Umfeld der renewables2004 mit Aktionen und Veranstaltungen für den weiteren Ausbau regenerativer Energien eingesetzt haben. Das Komitee wird deshalb aus Vertretern der Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz (BUNDjugend), der Youth for Intergenerational Justice and Sustainability (YOIS), der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB), der Naturschutzjugend im NABU (NAJU) und der Naturfreundejugend Deutschlands bestehen. Hinzu kommen junge Menschen, die sich jenseits der Verbände engagieren, etwa Vertreter aus Fachschaften und Schülervertretungen. Das Komitee wird sich selbstständig und eigenverantwortlich organisieren.