Verwechslung

Johannesburg drohte Mandela mit Strom-Abschaltung

Angeblich sei es ein Missverständnis gewesen: Wegen angeblich unbezahlter Rechnungen hat die Stadt Johannesburg dem schwerkranken Nelson Mandela mit der Abstellung von Strom und Wasser in dessen Haus gedroht. Zuvor hatte es Berichte aus Ungarn gegeben, wonach einer Roma-Siedlung trotz extremer Hitze das Wasser abgedreht wurde.

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Budapest/Johannesburg (dpa/red) - Die Roma-Siedlung hatte von der zuständigen Stadtverwaltung im Norden Ungarns mehreren Medienberichten zufolge zumindest am vergangenen, sehr heißen Wochenende das Wasser abgedreht bekommen. Die Bewohner der Siedlung haben kein fließendes Wasser und versorgen sich über Hydranten und Brunnen auf der Straße. Die Begründung aus dem Rathaus: Die Roma verschwendeten das teure Nass.

Mandela soll Mahnung versehentlich erhalten haben

Am Wochenende war eine Mahnung über 12 811 Rand (980 Euro) im Haus des südafrikanischen Nationalhelden Nelson Mandela eingetroffen. Es handele sich um ein bedauerliches Missverständnis, betonte ein Sprecher der Stadt einem Bericht der Zeitung "The Star" vom Montag zufolge. Die Mahnung sei an jemanden anderen in der Nachbarschaft Mandelas im Stadtteil Houghton gerichtet gewesen. Der 95-jährige Mandela liegt seit dem 8. Juni wegen einer schweren Lungenentzündung in einem Krankenhaus in Pretoria.

Quelle: DPA